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Stimmen der Hoffnung

Im Programm „Stimmen der Hoffnung“ verbinden wir barocke Chormusik mit zeitgenössischen Werken, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema Hoffnung
widmen. Die beiden großen Motetten von Johann Sebastian Bach bilden das musikalische Fundament des Abends: Sie stehen für Klarheit, geistige Tiefe und eine beeindruckende klangliche Energie, die wir als Ensemble gemeinsam entfalten.

 

Die modernen Kompositionen von ausschließlich lebenden KomponistInnen erweitern dieses Fundament um Perspektiven unserer Zeit. Sie greifen Themen wie Schutz und Verletzlichkeit, innere Standhaftigkeit, Erinnerungskultur sowie die Sehnsucht nach Licht und Orientierung auf. Dadurch entsteht ein programmatischer Bogen, der sowohl spirituelle als auch menschliche Hoffnungsbilder hörbar macht.

Mit der Uraufführung unserer Auftragskomposition geben wir einer neuen Stimme Raum –
einer zeitgenössischen musikalischen Antwort auf die Fragen und Unsicherheiten unserer
Gegenwart.

Gemeinsam gestalten wir so ein Konzert, das Vergangenheit und Gegenwart in einen
dialogischen Zusammenhang stellt und Hoffnung als vielstimmige, lebendige Kraft
hörbar macht.

Programm

Caroline Shaw (*1982): And the Swallow

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Motette „Komm Jesu komm“ (8‘)

Kim André Arnesen (*1980): Even when he is silent (5’)

Tobias Ripplinger (*1997): Uraufführung der Auftragskomposition “Stimme der Hoffnung 2026“

Alexander Damsgaard (*1999): Wave of sorrow - deutsche Erstaufführung (4‘)

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Motette „Singet dem Herrn“ (13‘)

Agneta Sköld (*1947): Let your light come (5’)